Allgemeine Geschäftsbedigungen

Oneplace by Acommit

Die Acommit AG, Seestrasse 202, CH-8810 Horgen (nachfolgend „Acommit“ oder „Provider“ genannt), offeriert seinen Kunden verschiedene, vorwiegend cloud-basierte, online Dienstleistungen und Produkte, welche vom Provider als „Infrastructure as a Service“ oder als „Software as a Service“ (SaaS) angeboten werden (nachfolgend „Services„).

1. Anwendungs- und Geltungsbereich

1.1. Die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB„) regeln das Vertragsverhältnis zwischen dem Kunden und dem Provider hinsichtlich der Nutzung von Dienstleistungen von Acommit, welche Acommit auf der Webseite „www.oneplace.ch“ („Webseite„) anbietet. Die AGB gelten auch für alle künftigen Bestellungen des Kunden, selbst wenn nicht ausdrücklich auf sie Bezug genommen wird. Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden ausdrücklich wegbedungen. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen sind nicht Bestandteil der vertraglichen Beziehungen, es sei denn, der Provider habe ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

 

2. Vertragsabschluss

2.1. Die Kunden können die vom Provider angebotenen Services auf der Webseite des Providers abrufen und bestellen. Die Angebote und Preise auf der Webseite sind unverbindlich und können vom Provider jederzeit geändert werden. Nach der Bestellung der ausgewählten Services durch den Kunden erhält der Kunde vom Provider zunächst eine Übersicht über die von ihm bestellten Services. Anschliessend bestätigt der Provider dem Kunden die bestellten Services im Rahmen einer Auftragsbestätigung, soweit diese zu diesem Zeitpunkt verfügbar sind (nachfolgend „Auftragsbestätigung„). Ein Vertrag zwischen dem Kunden und dem Provider kommt erst mit der Zustellung der Auftragsbestätigung durch den Provider zustande. Der Kunde ist während 30 Tagen an seine schriftliche, telefonische oder elektronische Bestellung gebunden.

2.2. Mit der Bestellung akzeptiert der Kunde diese AGB.

 

3. Vertragsgegenstand

3.1. Der Provider gewährt dem Kunden das nicht ausschliessliche, zeitlich beschränkte, unübertragbare und nicht sublizenzierbare Recht, gegen Zahlung der geschuldeten Nutzungsgebühren die von ihm bestellten Services unter Beachtung dieser AGB sowie der im publizierten Angebot oder der Offerte festgelegten Systemvoraussetzungen, Nutzungsbedingungen und Nutzungszeiten über eine Telekommunikationsverbindung zu nutzen (nachfolgend „vertragsgemässe Nutzung„).

3.2. Der Kunde ist zur Nutzung der jeweils aktuellsten vom Provider freigegebenen Version der Services verpflichtet. Der Provider wird dem Kunden allfällige Aktualisierungen der Services in einer vernünftigen Zeit im Voraus mitteilen.

 

4. Leistungsumfang und Termine

4.1. Der Leistungsumfang der Services des Providers ergibt sich aus dem publizierten Angebot oder der Offerte. Diese werden wie die AGB zu Bestandteilen des Vertrages zwischen dem Kunden und dem Provider. Weichen die AGB vom publizierten Angebot oder von der schriftlichen Offerte des Providers ab, gehen das publizierte Angebot und/oder die Offerte des Providers den AGB vor.

4.2. Terminpläne und Terminangaben für Services, Freischaltung, Bereitstellung, Lieferung, Installation und Inbetriebnahme sind in der Regel Richtwerte, ausser sie werden vom Provider ausdrücklich als verbindlich erklärt.

5. Hilfspersonen und Substitute

 

5.1. Der Provider ist berechtigt, für die Leistungserbringung Hilfspersonen und/oder Substitute, wie zum Beispiel Drittanbieter, im In- oder im Ausland beizuziehen.

 

6. Datenspeicherung/Datensicherung

 

6.1. Der Provider stellt dem Kunden zur Speicherung von Anwendungsdaten im Zusammenhang mit der Nutzung der Services Speicherkapazität zur Verfügung. Die dem Kunden zur Verfügung gestellte Speicherkapazität und Rechenleistung wird im publizierten Angebot oder in der Offerte genannt. Die Übertragung der Anwendungsdaten auf den Datenserver erfolgt durch den Kunden.
6.2. Der Kunde kann auf die gespeicherten Anwendungsdaten innerhalb der vereinbarten Nutzungszeiten jederzeit zugreifen. Für die Speicherung und Verarbeitung der Anwendungsdaten ist ausschliesslich der Kunde verantwortlich. Die Wahrung von gesetzlichen Aufbewahrungspflichten seiner Daten obliegt allein dem Kunden.

 

6.3. Die Sicherung der Daten richtet sich ausschliesslich nach den jeweiligen Bedingungen des Drittanbieters, welcher von Acommit für die Erbringung der Services beigezogen wird. Jede Gewährleistung von Acommit im Zusammenhang mit der Datenspeicherung/Datensicherung ist ausgeschlossen. Die Bedingungen des Drittanbieters sind auf der Webseite von Acommit abrufbar. Der Kunde kann bei Acommit zusätzlich Back-Up Services bestellen.

 

6.4. Bei Vertragsbeendigung ist der Kunden für den Transfer der Daten selbst verantwortlich. Der Provider wird dem Kunden auf dessen Verlangen gegen Entschädigung eine Kopie der auf dem Datenserver gespeicherten Anwendungsdaten herausgeben. Die Herausgabe der Anwendungsdaten erfolgt nach Absprache zwischen den Parteien auf einem geeigneten Datenträger und in einem geeigneten Format und ist kostenpflichtig. Massgebend für die Dauer bis zur Löschung der vom Kunden gespeicherten Daten bei Vertragsbeendigung sind die Bedingungen des jeweiligen Drittanbieters.

 

7. Datenschutz

 

7.1. In den Services des Providers sind Services von Drittanbietern mit Sitz im In- und Ausland integriert. Für die Nutzung der Services des Providers gelten daher zusätzlich die Datenschutzbestimmungen des jeweiligen Drittanbieters. Der Kunde nimmt zur Kenntnis, dass bei der Nutzung der Services sowie von Applikationen, Software und Onlineservices von Drittanbietern (zum Beispiel von Microsoft oder Google), Personendaten des Kunden (zum Beispiel IP-Adressen, E-Mail-Adressen oder Autorisierungsdaten von Mitarbeitenden) automatisch an Rechenzentren im Ausland – insbesondere auch in Länder ohne gleichwertigen Datenschutz – übermittelt werden können und durch Dritte, namentlich die Drittanbieter, bearbeitet werden. Der Kunde stimmt durch die Nutzung der Services und dieser Applikationen, Software oder Onlineservices der Übermittlung, Verarbeitung und Speicherung solcher Personendaten im Ausland nach den Datenschutzbestimmungen des entsprechenden Drittanbieters zu.

 

7.2. Der Provider informiert den Kunden über relevante Datensicherheitsvorfälle. Eine allfällige Informationspflicht (data breach notification) gegenüber möglichen betroffenen Endkunden des Kunden ist alleine Sache des Kunden. Der Provider übernimmt keine Kosten und Haftung für solche Vorfälle.

 

7.3. Für die Zulässigkeit einer Auslagerung seiner Daten in eine Cloud-Lösung ist der Kunde selbst verantwortlich. Der Provider lehnt jede Haftung ab, wenn ein Kunde seine datenschutzrechtlichen Vorgaben und Geheimhaltungspflichten gegenüber Drittpersonen und/oder Drittunternehmen verletzt.

 

8. Mitwirkungspflichten des Kunden

 

8.1. Der Kunde verpflichtet sich, die vom Provider gegebenenfalls gelieferte Client-Software und allfällige Updates jeweils ohne Verzug auf den zugriffsberechtigten Rechnern zu installieren. Der Kunde darf die Client-Software vervielfältigen, soweit eine Vervielfältigung für die vertragsgemässe Nutzung der Services des Providers erforderlich ist. Zu den erforderlichen Vervielfältigungen zählt neben der Installation auch das Laden der Client-Software in den Arbeitsspeicher.

 

8.2. Der Zugang zu den online Services des Providers erfolgt über einen Internetzugang, PC und Webbrowsers des Kunden. Dies und die übrigen vom Provider genannten Systemvoraussetzungen für die Nutzung der Services sind nicht Gegenstand der vom Provider geschuldeten Leistung. Der Provider ist nur für das vertragsgemässe Funktionieren der von ihm selbst oder seinen Erfüllungsgehilfen betriebenen Systeme, Rechner und Leitungen verantwortlich.

 

8.3.  Der Kunde verpflichtet sich, zur Einhaltung und Bereitstellung der im publizierten Angebot oder in der Offerte genannten Systemvoraussetzungen. Der Kunde sorgt dafür, dass die zur Nutzung der Services berechtigten Personen mit der ordnungsgemässen Bedienung der Services vertraut sind.

 

8.4. Die Verwaltung von Nutzeridentifikationen und Passwörtern ist Sache des Kunden. Nutzeri-dentifikationen und Passwörter sind vom Kunden geheim zu halten und vor unberechtigtem Zugriff Dritter zu schützen.

 

8.5. Der Kunde hat für die Sicherheit der Systeme, Programme und Daten zu sorgen, die sich in seinem Einflussbereich befinden. Der Kunde hat die Pflicht, bekannte Sicherheitslöcher in der Software auf seinen Systemen durch Updates oder andere geeignete Massnahmen umgehend zu beheben. Der Provider hat das Recht, Sicherheitslöcher in Software und Dateien des Kunden zu korrigieren und/oder das betroffene Webhosting-Konto bis zur Behebung zu deaktivieren. Der Provider hat das Recht, schädliche Software und Dateien (z.B. Malware, Phishing Files) zu löschen und/oder das betroffene Webhosting-Konto zu deaktivieren bis mit dem Kunden zusammen eine Lösung gefunden wurde. Die Beurteilung, ob eine Datei oder Software schädlich ist oder ein kritisches Sicherheitsloch enthält, liegt im alleinigen Ermessen des Providers.

 

8.6. Sollten dem Provider ernst zu nehmende Hinweise auf rechtswidrige Serverinhalte vorliegen, wird er den Kunden sofort darüber informieren. Entfernt der Kunde den beanstandeten Inhalt nicht unverzüglich, kann der Provider die Anbindung des Servers ans Internet unterbrechen, bis der fragliche Inhalt durch den Kunden entfernt wurde. Die fristlose Kündigung und Schadenersatzansprüche bleiben vorbehalten.

 

9. Nutzungsgebühren

 

9.1. Der Kunde ist zur Zahlung der im publizierten Angebot oder in der Offerte genannten monatlich geschuldeten Nutzungsgebühren verpflichtet. Die Angaben auf der Webseite des Providers verstehen sich zuzüglich Mehrwertsteuer oder sonstigen Steuern bzw. Abgaben.

 

9.2. Sofern zusätzlich zu den Nutzungsgebühren Kosten wie Installations-, Set-up Kosten sowie Gebühren für Lizenzen anfallen, werden solche zusätzlichen Kosten und Gebühren im publizierten Angebot oder in der Offerte genannt.

 

9.3. Die Zustellung von Rechnungen (sowie Informationen zu Vertragsänderungen) erfolgt per Post oder per E-Mail an die gemeldete Adresse des Kunden.

 

9.4. Die Zahlungsfrist einer Rechnung des Providers beträgt 30 Tage. Mit Ablauf der Zahlungsfrist ist der Kunde im Verzug. Das Verrechnungsrecht für Forderungen des Kunden ist ausgeschlossen.

 

9.5. Befindet sich ein Kunde in Zahlungsverzug, stellt ihm der Provider zunächst per E-Mail eine Mahnung zu. Der Provider ist berechtigt, für jede Mahnung eine Umtriebsgebühr von CHF 50.00 geltend zu machen. Bezahlt der Kunde nicht innerhalb von zehn Tagen, behält sich der Provider vor, die Dienstleistungen zu sperren bis die Zahlung eintrifft. Darüber hinaus kann der Provider den Vertrag mit dem Kunden fristlos auflösen und Schadenersatz verlangen.

 

10. Support

 

10.1. Der Support des Providers erfolgt nach dem Prinzip „Best Effort“. Fragen während der Dauer des Vertrags kann der Kunde per E-Mail stellen. Für die Behandlung der Probleme wird ohne anderslautende Vereinbarung der Stundensatz gemäss publizierter Preisliste berechnet.

 

11. Sachgewährleistung

 

11.1. Umfang der Gewährleistung

11.1.1.  Der Provider gewährleistet, dass die Services des Providers während der Nutzungszeiten bei vertragsgemässer Nutzung die im publizierten Angebot oder in der Offerte beschriebenen Funktionen erfüllen. Der Kunde anerkennt aber, dass Funktionsstörungen der Services auch bei grösster Sorgfalt nicht gänzlich ausgeschlossen werden können und dass die ununterbrochene Funktionsfähigkeit der Services nicht gewährleistet werden kann.

 

11.1.2. Der Provider verpflichtet sich, allfällige Wartungsarbeiten, Ausbau der Services, Einführung neuer Hard- und Software möglichst ausserhalb der üblichen Geschäftszeiten zu erledigen. Er informiert den Kunden über solche voraussehbaren Betriebsunterbrüche durch allfällige Wartungsarbeiten.

 

11.1.3. Bei nicht vorhersehbaren Betriebsunterbrüchen informiert der Provider den Kunden so rasch wie möglich. Er verpflichtet sich, die Störung im Rahmen seiner Möglichkeiten so bald wie möglich zu beheben. Der Kunde duldet solche kurzfristigen Nutzungsbeschränkungen.

 

11.2. Rügeobliegenheiten

11.2.1. Der Kunde muss gegenüber dem Provider einen Mangel innert 7 Kalendertagen nach dessen Feststellung ausreichend dokumentiert und schriftlich rügen. Ansonsten sind seine Gewähr-leistungsansprüche verwirkt.

 

11.3. Mängelbehebung

11.3.1. Mängel der Services werden nach Wahl des Providers durch Nachbesserung oder Ersatzlieferung behoben. Als zulässige Nachbesserung gilt auch die Umgehung oder Unterdrückung eines Mangels.

 

11.3.2. Schlägt die Nachbesserung oder Ersatzlieferung des Providers mehrfach fehl, ist der Kunde berechtigt, von diesem Vertrag zurückzutreten. Mit der Ausübung des Rücktrittsrechts durch den Kunden endet sein Nutzungsrecht an den Services und der Anwenderdokumentation des Providers.

 

11.3.3. Weitergehende Gewährleistungsansprüche des Kunden (einschliesslich des Rechts auf Herabsetzung der Nutzungsgebühr oder auf Schadenersatz) sind ausdrücklich ausgeschlossen.

 

11.4. Beschränkung der Sachgewährleistung

 

11.4.1. Der Provider ist von seiner Gewährleistungspflicht entbunden, wenn ein Mangel der Services auf nicht von ihm zu vertretende Umstände zurückzuführen ist. Dies gilt insbesondere bei Mängeln und Fehlern von Produkten und Dienstleistungen von Drittanbietern, welche im Zusammenhang mit den Services von Acommit zur Anwendung gelangen.

 

11.4.2. Bei der Nutzung von Services, Lizenzen oder Produkten von Drittanbietern gelten die jeweiligen Nutzungs- und Datenschutzbedingungen sowie Gewährleistungsbestimmungen des jeweiligen Drittanbieters. Der Kunde informiert sich selbständig über diese Bedingungen und verpflichtet sich, diese einzuhalten. Jede Gewährleistung des Providers für solche Leistungen von Dritten ist ausgeschlossen. Die Nutzung von Rechnersystemen, Software und Leitungen von Drittanbietern fällt in den Risikobereich des Kunden.

 

11.4.3. Der Kunde stellt den Provider von allen Ansprüchen wegen Verletzung von Nutzungs- oder Datenschutzbestimmungen solcher Drittanbieter frei und hält den Provider von allfälligen Ansprüchen der Drittanbieter vollständig schadlos.

 

12. Rechtsgewährleistung

 

12.1. Der Provider stellt den Kunden von jeglicher Haftung für die Verletzung von Urheberrechten und anderer Immaterialgüterrechten Dritter frei, sofern und soweit die Verletzung solcher Drittrechte ausschliesslich durch die vertragsgemässe Nutzung der Services verursacht worden ist.

 

12.2. Der Kunde wird den Provider über geltend gemachte Drittansprüche sofort schriftlich unterrichten und ihn zur Führung der Verteidigung, einschliesslich Abschluss eines Vergleiches, ermächtigen. Der Kunde unterstützt den Provider in angemessenem und zumutbarem Umfang.

 

12.3. Der Provider kann zur Abwehr von Drittansprüchen nach seiner Wahl dem Kunden das Recht zur Fortsetzung der Nutzung der Services verschaffen oder die Services ohne eine Verschlechterung der in der Anwenderdokumentation beschriebenen Funktionen austauschen oder ändern. Sollten dem Provider keine dieser Massnahmen möglich sein, ist der Provider berechtigt, von diesem Vertrag zurückzutreten. Mit der Ausübung dieses Rechts durch den Provider endet das Recht des Kunden zur Nutzung der Services und der Anwenderdokumentation.

 

12.4. Eine weitergehende Rechtsgewährleistung des Providers gegenüber dem Kunden im Falle der tatsächlichen oder behaupteten Ansprüche Dritter ist ausgeschlossen.

 

13. Haftung

 

13.1. Der Provider haftet nur für Schäden des Kunden, die der Provider vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt hat. Diesfalls haftet der Provider für direkte oder unmittelbare Schäden gegenüber dem Kunden maximal bis zur Höhe der jährlichen Nutzungsgebühr des betreffenden Service. Der Provider haftet nicht für Schäden, die durch Hilfspersonen des Providers und/oder Drittanbieter verursacht worden sind. Eine weitergehende Haf-tung des Providers, insbesondere für alle Arten von Folgeschäden und indirekten Schä-den, ist, soweit gesetzlich zulässig und soweit in diesen AGB nicht ausdrücklich anders geregelt, ausgeschlossen.

 

13.2. Die Haftungsbeschränkung und der Haftungsausschluss gelten sowohl für vertragliche als auch für ausservertragliche bzw. quasivertragliche Ansprüche des Kunden gegenüber dem Provider.

 

14. Geheimhaltung

 

14.1. Die Vertragsparteien verpflichten sich, sämtliche nicht allgemein bekannten Informationen, die sie bei der Erfüllung dieses Vertrages erhalten, vertraulich zu behandeln, Dritten weder ganz noch auszugsweise zugänglich zu machen noch sie sonst zu veröffentlichen.

 

15. Dauer und Beendigung des Vertrages

 

15.1. Dauer
15.1.1. Dieser Vertrag tritt mit der Auftragsbestätigung durch den Provider in Kraft und wird für eine feste Vertragsperiode gemäss der Auftragsbestätigung (nachfolgend „Vertragsperiode“) abgeschlossen. Der Vertrag verlängert sich jeweils um eine weitere Vertragsperiode, sofern er nicht durch eine der beiden Parteien unter Einhaltung einer Frist von 30 Kalendertagen vor Ablauf der Vertragsperiode schriftlich gekündigt wird.

 

15.2. Kündigung aus wichtigem Grund

 

15.2.1. Der Provider ist berechtigt, diesen Vertrag aus wichtigem Grund jederzeit und fristlos zu kündigen. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn der Kunde eine wesentliche Ver-tragsverletzung begeht oder wenn der Kunde eine Vertragsverletzung trotz schriftlicher Ab-mahnung durch den Provider nicht innerhalb von zehn Tagen behebt.

 

16. Änderung der AGB

 

16.1. Der Provider behält sich das Recht vor, diese AGB jederzeit anzupassen oder zu ändern. Nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB werden zum Vertragsbestandteil, wenn der Kunde nicht innert 30 Tagen seit der Mitteilung den Änderungen oder Ergänzungen mittels schriftlicher Mitteilung an den Provider widerspricht.

 

17. Schlussbestimmungen

 

17.1. Sollte eine Bestimmung dieser AGB nichtig oder ungültig sein oder werden, wird der übrige Teil der AGB davon nicht berührt. Nichtige oder ungültige Bestimmungen sind durch solche wirksame zu ersetzen, die ihrem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommen. In gleicher Weise ist zu verfahren, wenn sich eine Vertragslücke ergibt oder sich eine Bestimmung als undurchführbar erweist.
17.2. Dieser Vertrag oder einzelne daraus entspringende Rechte und Pflichten dürfen durch den Kunden nur nach vorgängiger schriftlicher Zustimmung des Providers an Dritte abgetreten oder übertragen werden.
17.3. Für sämtliche Rechtsgeschäfte, auf die diese AGB anwendbar sind, gilt materielles schwei-zerisches Recht. Das UN-Kaufrecht (CISG) sowie etwaige sonstige zwischenstaatliche Übereinkommen finden keine Anwendung. Bei Verträgen zu einem Zweck, der nicht der beruflichen oder gewerblichen Tätigkeit des Kunden zugerechnet werden kann (Vertrag mit Konsumenten), gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Kunde seinen gewöhnlichen Aufenthalt oder Wohnsitz hat, entzogen wird.

 

17.4. Im Geschäftsverkehr mit Kaufleuten und mit juristischen Personen sind für alle Rechtstreitigkeiten über diese AGB sowie alle unter der Geltung dieser AGB abgeschlossenen Verträge die ordentlichen Gerichte am Sitz des Providers zuständig. In Bezug auf Konsumenten gilt der Gerichtstand am Wohnsitz des Konsumenten.

 

April 2017

Wünschen Sie ein unverbindliches Kennenlerngespräch oder möchten Sie weitere Unterlagen zum Thema? Wir würden Sie gerne kennenlernen!

Valerio Auchli

Sales Consultant

+41 58 211 61 09
Wünschen Sie ein unverbindliches Kennenlerngespräch oder möchten Sie weitere Unterlagen zum Thema? Wir würden Sie gerne kennenlernen!

Kontaktformular

ausblenden einblenden
Firma
Vorname
Name
PLZ
Ort
E-Mail
Telefon
Anliegen